Frederick Jerich: Der jüngste Sieger bei der Porsche Sprint Challenge Central Europa

Frederick Jerich ist erst 18 Jahre, wohnt in Graz Umgebung und fährt seit seinem 13 Lebensjahr Rennen. Begonnen hat Frederik mit dem Rennfahren in Kalsdorf mit dem Kartsport. Heuer ist es ihm gelungen, als derzeit jüngster Sieger dieser Meisterschaft, die Porsche Sprint Challenge Central Europa zu gewinnen.

Beim fünften und letzten Event der Porsche Sprint Challenge Central Europe (PSCCE) 2021 in der Nähe von Prag wurden alle Titelentscheidungen getroffen. Mit Max Werndl (GER, Keep It Gold Racing) hat die Serie ihren ersten GT3-Champion, Frederick Jerich (AUT, Junior Team Central Europe) ist der neue GT4-Champion und beide gewannen mit ihren Teams auch die Langstreckenwertung. Jerich gewann den GT4-Sprint-Titel im knappen Duell mit Greif.
Das Autodrom Most diente als perfekte Bühne für den Showdown im Titelkampf der Porsche Sprint Challenge Central Europe.
Sowohl beim Porsche 911 GT3 Cup als auch beim Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport wurde jeder Zentimeter der 4,2 Kilometer langen Rennstrecke von den Teilnehmern des Markenpokals von Lechner Racing genutzt, egal um welche Position es ging.


Das Rennen
Im ersten Sprintrennen des Tages waren alle Augen auf den GT4-Kampf der bisher ungeschlagenen Teamkollegen Frederick Jerich (AUT) und Jonas Greif (GER, beide Junior Team Central Europa) gerichtet. Sie starteten punktegleich ins Wochenende, aber am Ende des Tages konnte nur einer den Meisterpokal holen. Die Entscheidung fiel im ersten direkten Duell der beiden in diesem Jahr: Jerich sicherte sich am Samstagmorgen die Pole-Position, doch schon beim fliegenden Start drehte sich das Blatt auf Greifs Seite, auch Franz Dziwok (POL, FA1 Racing) fuhr an Jerich vorbei. Damit öffnete sich zunächst eine Lücke, die Jerichs grün-gelber Wagen wieder schloss. Als Zehnter verkleinerte er Greifs Führung, bis er zur Rennhalbzeit erstmals ein Überholmanöver versuchte.
Jerich versuchte es mehrmals beim Anbremsen in die erste Schikane und in die vorletzte Kurve, doch Greif im weißen Cayman blieb cool, konterte Jerichs erstes Überholmanöver und blieb in Führung. Ein weiterer Überholversuch von Jerich in Kurve 1 endete damit, dass sein Rivale Greif im Kies strandete.
Jerich sah als Erster die Zielflagge und wurde zum Nachfolger des Vorjahresmeisters Edwin Waldhier, der das Geschehen vom Boxendach aus beobachtete. Eine spätere Zeitstrafe für Frederick Jerich änderte weder das Ergebnis noch die Meisterschaftswertung. Für den 18-jährigen Grazer, der im Transportunternehmen seiner Familie arbeitet, ist es nach dem Gewinn des Österreichischen Kart-Meistertitels 2017 sein bisher größter Erfolg im Motorsport.